Friesack Brandenburg

Die brandenburgische Kleinstadt Friesack liegt im Landkreis Havelland in einer wald-, wasser- und sumpfreichen Gegend und wurde ab 1980 durch außergewöhnliche archäologische Funde aus der Mittelsteinzeit international bekannt. Als Stadt ging Friesack 1327 in der Regierungszeit des bayrischen Markgrafen Ludwig des Älteren in die Archive ein. Die Burg Friesack, die schon im 11. Jahrhundert erbaut worden sein musste und wegen der Sumpflandschaften als Wasserburg angelegt war, diente anfangs zur Sicherung eines wichtigen Transportdamms. Nach dem Aussterben der Edlen von Friesack geriet sie in den Besitz der askanischen Landesherrschaft. Im Mittelalter bestand die Infrastruktur des Ortes aus Bohlenwegen – eine Bepflasterung der Straßen konnte erst im 18. Jahrhundert vorgenommen werden, nachdem die Niedermoore in der Gegend, das so genannte Rhinluch, entwässert worden waren. (Quelle: offizielle Homepage)

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