Fürstenwalde Spree Brandenburg
Fürstenwalde/Spree ist eine Kreisstadt in Brandenburg am Oder-Havel-Kanal mit rund 35.000 Einwohnern. Die Stadt liegt innerhalb eines Urstromtals, durch welches die Spree fließt. Im Jahr 1272 wurde Fürstenwalde erstmalig urkundlich erwähnt. Die Gründung der Stadt wurde durch die Lage an der Spree eminent begünstigt. Die Spree war an dieser Stelle nicht beschiffbar. Die Waren und Güter wurden per Wagen zum nächsten Fluss, die Oder, gebracht und dort wieder verschifft. Die Stadt wurde zu einer der wohlhabendsten Städte der Mark Brandenburg. Die Bischöfe von Lebus nahmen hier ab 1385 ihren Sitz. 1446 wurde der St.-Marien-Dom, nachdem er niedergebrannt wurde, neu aufgebaut und zählt neben dem Alten Rathaus zu den markantesten Wahrzeichen der Stadt. Von 1662 bis 1669 wurde der Friedrich-Wilhelm-Kanal gebaut, der Oder und Spree miteinander verband. Damit verlor Fürstenwalde an Bedeutung. Mit dem Bau der Spreemühlen 1837 blühte die Stadt wieder auf und mit der Anbindung an die deutsche Eisenbahn kam der wirtschaftliche Aufschwung. Die Firma Pintsch aus Berlin siedelte sich 1872 an und aus Fürstenwalde wurde eine Industriestadt. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte Fürstenwalde zur sowjetischen Besatzungszone. Rund 80% der Wohngebäude im Stadtzentrum, der Dom und das Rathaus wurden Ende des zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört. Zwischen 1950 und 1960 wurden viele Gebäude wieder aufgebaut und zahlreiche Wohnkomplexe entstanden neu. Die Stadt entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Industriestandort. Seit 1993 gehört Fürstenwalde zum Landkreis Oder-Spree und ist als zweitgrößte Stadt im Landkreis ein wichtiges wirtschaftliches und verwaltungstechnisches Zentrum. Neben dem Dom und dem Alten Rathaus zählen die Altlutherische Kirche von 1883, die Martin-Luther-Kirche, die Pfarrkirche St.Johannes Baptist, die Brauerei Mord, die Kulturfabrik und das Jagdschloss zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt. (Quelle: offizielle Homepage)Webseite:
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